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Das ist doch idiotisch, man kann nicht ein Wolf sein, man ist immer acht oder zehn Wölfe, sechs oder sieben Wölfe. Nicht einer allein, nicht sechs oder sieben gleichzeitig, sondern ein Wolf unter anderen, zusammen mit fünf oder sechs anderen Wölfen. Wichtig beim Wolf-Werden ist die Stellung der Menge, und wichtig vor allem die Stellung des Subjekts gegenüber dem Rudel, gegenüber der Wolf-Mannigfaltigkeit, die Art und Weise, in der man in sie eintritt oder nicht, der Abstand, den man hält, die Art und Weise, in der man in die Mannigfaltigkeit eingeht oder nicht.
Deleuze/Guattari
Tausend Plateaus

Das Kollektiv Wölfe&Kabel untersucht gesellschaftliche Prozesse in Raum und Zeit. Wo sonst?
Alltägliche Selbstverständlichkeiten sollen unverständig werden. Das leise Funktionieren der Systeme soll hörbar werden. Prozess und Kommentar. Den Schlagworten Rechnung tragen.
Grenzen aufdecken, die keine Materialität haben, die vielleicht nur eine Geschichte haben und noch nicht einmal ein Recht. Bewusstwerdung.
Als Performancekollektiv arbeitet W&K vorwiegend an den Schwellen und Verwischungen von
privatisiertem und öffentlichem Raum. Der eigene Körper wird dabei zum Werkzeug des
Forschens und gleichzeitig zum widerständigen Moment. W&K erforscht und bearbeitet
Heterotopien; Orte mit eigenem Regelwerk, konstruierten Grenzen und soghaft, irritierenden
Atmosphären: Bahnhöfe, Shopping Malls, Kasernen und seit Neuestem auch Kreativnetzwerke,
on- und- offline.
 

Kontakt

 
Ihr erreicht uns am Besten digital. Kein Scherz. Aber wir rufen dann auch gerne zurück. Analog. 
Richtet eure Mail vertrauensvoll an:  woelfeundkabel@diedatenzentrale.de